Shavasana

Ich bin fasziniert von der Synchronitaeten hier in Auroville. Die gedanklichen, gesitigen, spirituelle, physischen und emotionalen Raeume die sich hier verschraeneken tun dies oft ueber mehrere Tage scheinbar unbeschwehrlich, intuitiv, leicht. Ich war erschoepft. Ein Freund hatte seinen Koerper verlassen, wie man hier sagt. Die Community hatte ueber einen Monat Unterstuetzung geleistet, viele sind zusammengewachsen. […]

Der Prozess des Werdens in Deleuzes Denken: Empfindungen, Sinneseindrücke und Reflexion

Das Wort „werden“ im Deutschen hat eine kausale Bedeutung, während „becoming“ im Englischen für die Entwicklung eines Prozesses steht. Unterschiede erkennen ist wichtig, besonders im postmodernen Denken. Gilles Deleuze beschreibt, wie Empfindungen in einer Reflexion vereint werden, ähnlich einem fernen Licht. In der Welt des „werdens“ geht es um Bewusstsein, Sinneseindrücke und Veränderung.

Eine Welt des Willens?

Viele meiner Freunde haben einen starken Willen, sie sind kreativ, gestalten, machen, agieren, tun… Sie konfrontieren die Welt mit ihrem eigenen Willen und fügen sich selbst hinzu oder weigern sich, sie zu akzeptieren, wie sie ist. Das erzeugt Kreativität, Veränderung. Es ist die Kraft Shaktis, die kreative Energie des Universums. Ich bin anders, ich beobachte, […]

Universität

Neulich erzählte mir eine Freundin, wie sie in der Aschramschule aufgewachsen war. Mirra Alfassa gründete diese Schule mit einer radikalen Pädagogik. Kinder konnten frei wählen, was sie wann lernen wollen. Ganz radikal: es gab zwar einen Stundenplan für Sprachen, Geschichte, Mathematik, Philosophie, Klatsch und Tratsch, Sport usw. doch konnten die Kids dorthin gehen, wo sie […]

Freier Wille

In den westlichen analytisch-modernen Theorien des Bewusstseins, also denen, die sich als empirisch-wissenschaftlich verstehen, wird immer von einer Korrelation zwischen Materie und Bewusstsein ausgegangen. Das ist an sich relativ unstrittig, da eigentlich die allermeisten Gedankengebäude davon ausgehen. Geburt und Tod markieren die Eckpunkte dieser Korrelation. Nun stellt sich die Frage, wie sieht diese Korrelation aus? […]

Gedächtnis

In Indien werden seit 3000 Jahren die Bücher der Vedas im Gedächtnis behalten. Die Rigveda (10,552 Verse), Samaveda (1549 Verse), Yajurveda (4001 Verse) und Atharvaveda (5977 Verse) sowie die Upanischaden (ca. 1800 Verse) werden von Generation zu Generation weitergegeben. Die Grammatik des Sanskrit hat sich nicht wesentlich verändert und die Aussprache ist durch exakte phonetische […]

Intermiscence – Kena Upanischade

Gerade komme ich von einer Andachtsmeditation zurück. Es ist der Jahrestag von Sri Aurobindo. Er hat vor 72 Jahren seinen Körper verlassen, wie man hier sagt. Ich habe die letzten Tage viel über seine Kommentare der Kena Upanischad nachgedacht und gesprochen. Ich stieß da über das Wort ‚intermiscence‘. Es wird fast nur von Aurobindo verwendet. […]

Springende Fische

Als Teenager bzw. Schüler habe ich angefangen zu meditieren, ich erinnere mich noch vage an meine ersten Meditationen aus der Zeit. Kraft und Ruhe, Konzentration – meist nachts. Es waren ganz besondere Momente. Ich tat das nicht oft. Als Student habe ich weiter sehr unregelmäßig meditiert. An einige dieser vorwiegend 1–2-stündigen Meditationen erinnere ich mich, […]

Holistische Yoga

Seit sehr vielen Jahren weiß ich, dass ich ‚Yoga‘ praktizieren möchte, habe es aber nie getan. Ähnlich wie bei der Meditation, fühlte ich mich nicht reif dafür, bzw. war abgeschreckt von westlichen esoterischen Formen, die sowohl Mediation als auch Yoga letztlich als eine Selbstoptimierung begreifen. Meditation und Yoga sind philosophische, spirituelle und letztlich transzendierende Praktiken, […]

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