Ich schlafe

Ich schlafe

Da gibt es einen seltsamen Ort in mir, dort, wo das Wort Selbst etwas aufzeigen will. Jener Ort der Stille und Ruhe, wo ich mit mir bin und Ausschau halte nach dem Selbst. Ein Ort tief im Herzen, der frei ist von Banden an die Außenwelt, ein Ort, an dem Alleinsein sich richtig anfühlt, keine […]

Das Göttliche und die Leere

Das Göttliche und die Leere

Der Kontrast könnte stärker kaum sein: Auroville ist flach, heiß an der Küste, eine Stadt möchte es sein, basierend auf den Lehren von Mirra Alfassa und Sri Aurobindo. Ihre Visionen haben als Kern die Vorstellung, ein göttliches Bewusstsein auf die Erde zu bringen, ein „Download“ des Supramentalen. Zugang dazu scheinen einige von sich behaupten zu […]

Den inneren Pfad gemeinsam gehen

Den inneren Pfad gemeinsam gehen

Ich komme auf den Straßen des westlichen Denkens. Sie sind seit den Römern gut befestigt, verbinden Zentren der Macht und etablierten eine ganz eigene Logik des Wissensaustausches. Sie verbinden Punkte, ihre Knoten sind zentral, der Weg selbst ist lästig, mühselig. Auf diesen Straßen entwickelte sich eine Kultur der Monumente, sie führten zu Akkumulationen von Wissen […]

Der Genießer

Der Genießer

Ich bin für eine kurze Zeit wieder in Europa, und ich sehe eine Geschäftigkeit, eine Energie des ständigen Tuns. Arbeiten, Diskutieren, Aufräumen, Besorgungen machen, Verpflichtungen nachgehen, Organisieren, Optimieren, Darstellen, Hinterfragen, Austauschen. Ständig wird etwas getan. Etwas zu tun scheint wichtig zu sein, nichts zu tun scheint unproduktiv und bedarf einer Rechtfertigung. Nicht produktiv zu sein […]

Erdung im Himmel

Erdung im Himmel

Bewegung statt Verwurzelung Ich fragte mich neulich, ob ich eigentlich wirklich geerdet sein möchte. Bin ich ein Baum, der seine Wurzeln in die Erde schlägt und sich nicht bewegt, sondern wächst in der Umgebung, in der der Samen einst spross? Oder möchte ich gar ein Fels in der Brandung sein, der sich umspülen lässt vom […]

Das Selbst

Ramana, einer der großen Erleuchteten Indiens, lebte in Tiruvannamalai. Im Mittelpunkt seiner Lehre steht der Begriff des Selbst: dessen Leere und gleichzeitig unermessliche Weite. Seine Lehren sind einfach, er folgt keiner langen Tradition von Interpretationen. Er war ein einfacher Mann, der auf dem Berg meditierte und Satsangs abhielt. Als Zeitgenosse von Aurobindo haben die Menschen […]

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