Ich denke nach über Deleuze, die Bewegung des Werdens (becoming). Um den Klang des Baches auszulöschen, muss ich der Klang werden; um in den Bach einzutreten, werde ich Teil von ihm. Wenn ich im Wald verweile, nehme ich teil an der Stille und dem Zwitschern, dem Rauschen der Blätter. Ich werde eins mit der Natur. Jene Vorstellung der Romantik – das Einssein mit der Natur, mit einem geliebten Menschen, mit dem Kosmos, mit Gott – erzeugt Seligkeit, Wonne, Bliss, Ananda.…
Auro Art World organized a series of 6 lectures at the Centre d’Art multimedia room in Auroville. These lectures, conducted by Dr. Christoph Kluetsch, explore connections between art, philosophy, and spirituality, bridging Eastern and Western traditions to illuminate the enduring questions of existence, consciousness, and creativity. The series is offered on the first Tuesday of every month. Fourth lecture – Tuesday 7th January 2025 at 5pm Who in our consciousness experiences sensations? How are sensations synthesized? How do matter, vibration, consciousness, and self connect? And how can we share sensations…
Retinal Art and the Ruins of Representation: Revisiting Plato’s Cave and the Notion of Rasa in the Natyashastra Christoph Kluetsch “Something in the world forces us to think. This something is not an object of recognition, but a fundamental encounter.” Gilles Deleuze – Difference and repetition p. 139 “Minds exist only in relation to other minds.” (Mihai Nadin) “even those elements designated as „basic“ or „proto-elements“ are not primitive but are, on the contrary, of a complex nature.” (Kandinsky, point……
(this is an old text of mine, found in the archives. It is strange to read it again, as it shows to me how desperately I tried to get out of the trap of representation and the urge to embrace a philosophy of immanence. I went through so many ideas, looked at so many artists – I never did anything with the text, as my self-critical voice didn’t consider it to be any good. I have to say I like…
Ich dringe langsam etwas tiefer ein in die Oberflächlichkeit. Begriffe, die ich aus verschiedenen Wissenssystemen wie den Vedas, Agamas, Shastras aufgenommen habe, verbinden sich langsam. Ich sehe grobe Wurzelsysteme. Z. B. wie die 5 Elemente (Wasser, Feuer, Erde, Äther und Luft) als Ausgangspunkt in den Lehren des Vedas sich in Vastu oder Ayurveda weiterentwickeln, also in den Raum und den Körper. Ich sehe, wie sich im Tempel verschiedene Wissenssysteme verschränken und sich das in zeitgenössischer Kunstpraxis auch heute noch niederschlägt.…
Gestern hatte ich ein langes Gespräch über den Ursprung des Denkens. Was kommt zuerst, die Worte oder die Gedanken. Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Formen des Denkens. Ein visuelles, musikalisches, analytisches, synthetisches, performatives Denken etc… Es gibt ein Denken auf der Ebene der Intuition, es gibt ein Denken in der Erinnerung, es gibt die Vision und Eingebung. Es gibt so viele Arten des Denkens. Was ist Denken? Wer denkt beim Denken? Wie unterscheidet es sich von Bewusstsein? Vieles innerhalb meines…
Ein Jahr Auroville: Ein eindringlicher Bericht über die Transformation und die Suche nach Spiritualität in Indien. Erfahre mehr über das Abenteuer und die Bedeutung von Bewusstsein. #Indien #Spiritualität
Das Wort „werden“ im Deutschen hat eine kausale Bedeutung, während „becoming“ im Englischen für die Entwicklung eines Prozesses steht. Unterschiede erkennen ist wichtig, besonders im postmodernen Denken. Gilles Deleuze beschreibt, wie Empfindungen in einer Reflexion vereint werden, ähnlich einem fernen Licht. In der Welt des „werdens“ geht es um Bewusstsein, Sinneseindrücke und Veränderung.