Ich denke nach über Deleuze, die Bewegung des Werdens (becoming). Um den Klang des Baches auszulöschen, muss ich der Klang werden; um in den Bach einzutreten, werde ich Teil von ihm. Wenn ich im Wald verweile, nehme ich teil an der Stille und dem Zwitschern, dem Rauschen der Blätter. Ich werde eins mit der Natur. Jene Vorstellung der Romantik – das Einssein mit der Natur, mit einem geliebten Menschen, mit dem Kosmos, mit Gott – erzeugt Seligkeit, Wonne, Bliss, Ananda.…
Ich dringe langsam etwas tiefer ein in die Oberflächlichkeit. Begriffe, die ich aus verschiedenen Wissenssystemen wie den Vedas, Agamas, Shastras aufgenommen habe, verbinden sich langsam. Ich sehe grobe Wurzelsysteme. Z. B. wie die 5 Elemente (Wasser, Feuer, Erde, Äther und Luft) als Ausgangspunkt in den Lehren des Vedas sich in Vastu oder Ayurveda weiterentwickeln, also in den Raum und den Körper. Ich sehe, wie sich im Tempel verschiedene Wissenssysteme verschränken und sich das in zeitgenössischer Kunstpraxis auch heute noch niederschlägt.…
Gestern hatte ich ein langes Gespräch über den Ursprung des Denkens. Was kommt zuerst, die Worte oder die Gedanken. Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Formen des Denkens. Ein visuelles, musikalisches, analytisches, synthetisches, performatives Denken etc… Es gibt ein Denken auf der Ebene der Intuition, es gibt ein Denken in der Erinnerung, es gibt die Vision und Eingebung. Es gibt so viele Arten des Denkens. Was ist Denken? Wer denkt beim Denken? Wie unterscheidet es sich von Bewusstsein? Vieles innerhalb meines…
Ein Jahr Auroville: Ein eindringlicher Bericht über die Transformation und die Suche nach Spiritualität in Indien. Erfahre mehr über das Abenteuer und die Bedeutung von Bewusstsein. #Indien #Spiritualität
Das Wort „werden“ im Deutschen hat eine kausale Bedeutung, während „becoming“ im Englischen für die Entwicklung eines Prozesses steht. Unterschiede erkennen ist wichtig, besonders im postmodernen Denken. Gilles Deleuze beschreibt, wie Empfindungen in einer Reflexion vereint werden, ähnlich einem fernen Licht. In der Welt des „werdens“ geht es um Bewusstsein, Sinneseindrücke und Veränderung.
Neulich stolperte ich wieder über David Hume. Ich erinnere mich, wie intensiv das Studium seiner Schriften in Heidelberg war. Wir sind da sehr tief in den Text reingegangen, sehr akribisch und systematisch. Es war das Gegenteil jener angloamerikanischen Ideengeschichtsvorlesungen. Ich stolperte also über den Begriff des Geschmacks bei Hume, als Kern seiner ‚ästhetischen’ Theorie. Ich dachte an Rasa und begann ein Gespräch mit der KI. Größere Zusammenhänge wurden mir klar, Linien, die ich nie gesehen hatte. Jedoch war ich etwas…
Die Reihe von Gesprächen mit der KI ist unbearbeitet, es ist die Maschine (ChatGPT4.0), die spricht… Übersetzung von DDeepL Aufforderung: Bitte schreibe ein Gespräch zwischen David Hume, Immanuel Kant, Abhinavagupta, Bharata Muni, Zeami Motokiyo, Gilles Deleuze und einem brahmanischen Priester. Fang mit der Frage an: Was ist Geschmack? ChatGPT Schauplatz: Ein heiterer Garten mit einem runden Tisch in der Mitte. Die Philosophen und der brahmanische Priester sitzen dort, jeder repräsentiert eine andere Epoche und Kultur, doch die zeitlose Frage der…
In meiner Jugend verlor ich mich im Skeptizismus und der rein empirischen Wissenschaft. Doch nun eröffnet mir Aurobindo’s Text neue Perspektiven über die Wahrnehmung und Illusion in der Philosophie. Erfahre mehr über diese Wendung. #Philosophie #Wahrnehmung