2nd lecture: Irumbai Temple as Yantram (Apparata)
During the Chola Empire, the layout of Shiva temples was formalized to a great degree. Based on the Agamas and Shastras, the temple was fully developed into a place in space, time, and consciousness where the microcosm and macrocosm mirror each other. When a temple is built, a site will be chosen, and it has to be indicated as auspicious. Often an unusually friendly encounter with the animal realm is such a good sign. The site then has to be…
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1st lecture: Apples and Mangoes
The snake in paradise seduced Eve to eat a fruit from the forbidden tree of knowledge that holds the distinction between good and evil. Why was the tree of knowledge a forbidden tree? Why did the snake seduce Eve? What did the fruit taste like? When I asked myself why I want to talk about this, I felt like Eve standing in front of the tree, talking to a snake who attempts to seduce me to eat the fruit. Do…
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Play and Blunder
Spiel – Fehltritt Im Westen dachte ich früher, dass Spielen mit Spielen im Sinne von Games zu tun hat und Games mit Regeln. Ein Spiel zu spielen bedeutet, in einen Raum einzutreten, der durch Regeln eingeschränkt ist, und der Spieler kann innerhalb dieser Parameter Strategien entwickeln, um gemäß den Regeln zu handeln, mit dem Ziel zu gewinnen. Es gibt die größere Spieltheorie, die auf die Soziologie und andere Felder angewendet wurde, und es gibt Computersimulationen, die Hypothesen auf der Grundlage…
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Verstehen
Was heißt es, einen anderen zu verstehen? Es ist leicht, ein Gegenüber zu verstehen, wenn man einer Meinung ist, denn dann stimmt man sich einfach selbst zu, genießt es vielleicht sogar, das eigene Denken im anderen gespiegelt zu sehen, angereichert durch eine etwas andere Perspektive, bunter, lebendiger, energetischer, weil beide sich freuen, jemanden gefunden zu haben, der auf der gleichen Wellenlänge ist. Dieses Spiegeln, die Spiegelneuronen, geben uns ein Gefühl der Wertschätzung, des Gesehen-Werdens, einen Gleichklang und eine Vorstellung, dass…
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Vollmond
Es ist Vollmond in Indien. Zeit für Selbstreflexion, Meditation und innere Einkehr. Ich habe eigentlich noch nie wirklich über den Tod nachgedacht. Er war für mich immer eine Grenze, das, was unsere Existenz negativ definiert. Die Endlichkeit wirft uns auf uns selbst zurück, so dachte ich. Ich stimmte hier ein wenig mit Heidegger überein. Etwas jenseits des Todes zu denken, schien mir immer willkürlich, naiv, romantisch, eskapistisch und leichtgläubig… Nur in der existenziellen Reflexion schien er mir sinnvoll. Die Toten…
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Struktur und Prozess
Die traditionelle Musik Indiens, der Raga, ist melodisch in Bezug auf einen Grundton. Okzidentale Musik ist harmonisch, d. h. simultan und komplex. Im Abendland wird viel in Strukturen gedacht, eine Zeit lang wurde viel von strukturalistischem und poststrukturalistischem Denken gesprochen. Komplexe Systeme finden sich überall: in der Philosophie, in kanonischen Texten und Bildsystemen, in Technik und Welterklärungsmodellen. Ein wesentlicher Grundgedanke ist das atomistische Denken. Die Vorstellung ist, dass die Welt aus elementaren Teilen besteht und in diese zerlegt werden kann,…
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Erleuchtung
Aufklärung – Erleuchtung: das Paradox des Enlightenment Mit dem Enlightenment ist das so eine Sache. Neulich fragte mich jemand, ob ich Enlightenment suche. Ich kam etwas ins Stutzen. Weil ich diesen Menschen aber ganz besonders schätzte, versuchte ich ehrlich zu sein – ja, nein, ähm, ich weiß nicht so genau, eigentlich schon, wenn ich ganz ehrlich bin… Wieso dieses Rumeiern? Wieso nicht einfach direkt sagen, ja, das tue ich, so wie sie, als sie antwortete, sie denke, die meisten suchen…
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Psychic Being
Ich habe meine Nachtmeditation etwas früher abgebrochen, um in die schreibende Meditation zu wechseln. Mir schien plötzlich einiges klar. Die Notwendigkeit, den eigenen Körper auszurichten in der Meditation, die richtige Position zu finden, was für mich heißt, den Bewegungen, den Ver- und Entspannungen der Muskulatur, des Skeletts, der Wirbelsäule zu folgen. Dann den Atem zu beobachten, Ein- und Ausatmen, der Wendepunkt des Atems, das Innehalten, um sich selbst zu beobachten, wie die Gedanken anfangen sich zu lockern, aufmerksam ihnen folgen,…
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Harmonie
Meine Morgenmeditation wird ein wenig zur Routine, wobei man das nach einer Handvoll wohl kaum schon sagen kann. Es ist eher eine Strecke, ein Weg oder eine Erkundung. Wie das Wandern in den Bergen: Den Gipfel im Blick ist Wandern durch die Pfade, auf den Graten, durch die Täler und Flüsse, an den Felswänden vorbei, durch Geröll und Gesteine, Wiesen und Wälder und jenseits der Vegetationsgrenze auf den Gletschern im Schnee wird das Gebirge zur Metapher der inneren Suche. Die…
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Dakshinamurti
Ich wachte um 4 Uhr früh aus einem Alptraum auf. Ich unterhielt mich mit Will in Apt über eine merkwürdige Irritation in meiner Zeitwahrnehmung. Ich beschrieb, wie die Zeit in Fragmente zerfiel und einige einfach fehlten. Es ging um Sekunden oder Minuten, und während ich versuchte, in die Zeit einzutauchen, um das besser zu beschreiben, wurde es schwarz. Ich schrie um Hilfe, ich war blind und wachte auf. Es war wieder einer jener Träume, wo ich zu sterben schien. Sofort…
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Verbindung
Verbindung Die letzten zwei Jahre bin ich recht tief eingetaucht in die Upanishaden, habe etwas Yoga praktiziert und mich mit dem System des Yoga ein wenig beschäftigt. Ich bin eingetaucht in den eigenen Körper, die eigenen Sinne, das eigene Bewusstsein. Habe gesehen, dass es eine große Zahl von Ebenen gibt und dass es keinerlei Grund gibt anzunehmen, dass nicht noch mehr Ebenen existieren. Vor zwei Jahren noch hatte ich das meiste dessen, was ich hier erfahre, schlicht geleugnet. Es ist…
WeiterlesenGeschützt: Meditationsnotizen – 12.7.24 4.30am
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
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