Schlagwort: Meditation

Kerala Festival

Neues Jahr

Gestern habe ich das Jahr mit einer gemeinsamen Meditation beendet. Das war wunderschön, ruhig, konzentriert. Und gleich möchte ich ans Meer, ein wenig schwimmen, mir scheint dies ein guter Start zu sein. Ich lasse ein wenig vor meinem inneren Auge passieren, wie ich die letzten Jahre und Jahrzehnte gelebt habe. Ich habe an verschiedenen Orten in verschiedenen Ländern gelebt. Das war spannend: andere Sitten und Gebräuche, Sprachen, Kulturen, andere Sinneseindrücke, von Natur und Küche, über Architektur, gemeinsames Feiern etc. Ich…

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Springende Fische

Als Teenager bzw. Schüler habe ich angefangen zu meditieren, ich erinnere mich noch vage an meine ersten Meditationen aus der Zeit. Kraft und Ruhe, Konzentration – meist nachts. Es waren ganz besondere Momente. Ich tat das nicht oft. Als Student habe ich weiter sehr unregelmäßig meditiert. An einige dieser vorwiegend 1–2-stündigen Meditationen erinnere ich mich, als ob es gerade eben gewesen wäre. Mir fehlten immer die Worte (wenn ich mich gezwungen habe, es zu benennen, sagte ich widerstrebend transzendental), ich…

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Holistische Yoga

Seit sehr vielen Jahren weiß ich, dass ich ‚Yoga‘ praktizieren möchte, habe es aber nie getan. Ähnlich wie bei der Meditation, fühlte ich mich nicht reif dafür, bzw. war abgeschreckt von westlichen esoterischen Formen, die sowohl Meditation als auch Yoga letztlich als eine Selbstoptimierung begreifen. Meditation und Yoga sind philosophische, spirituelle und letztlich transzendierende Praktiken, das eigene Selbst zu überwinden, sich einem größeren Bewusstsein zu öffnen. Dies alles erscheint jetzt so klar. Mein ‚Studium‘ der indischen Philosophie nimmt langsam Form…

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Paarung

Immanence

Gestern habe ich zwei Tausendfüßler bei der Paarung gesehen. Das war so ziemlich das Faszinierendste, das ich seit sehr langer Zeit gesehen habe. Die Kreaturen haben sich in sich verschlungen, sich gerieben und umgarnt, da war Rhythmus, Hingabe, Verschlingen. Die beiden sind sich zufällig begegnet, und nach ein paar Minuten in unterschiedliche Richtungen weitergezogen. Eine Begegnung. Es waren zwei Lebensformen, die sich vereint haben, um weiteres Leben zu zeugen. A Life – Ein Leben Ich habe heute dann Deleuze’ letzten…

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Auroville

Schlafforschung

Neulich habe ich einen Podcast zum Thema Traum gehört und mich mal wieder sehr gewundert. Der Leiter des Schlaflabors in Mannheim, sagt, jeder könne trainieren, Träume zu erinnern. Ich jedenfalls kann das, das stimmt also. Was mich aber doch sehr verwundert, ist die Reduktion des Traums auf das Unterbewusstsein. Träume würden sich nur stärkerer Bilder bedienen, um uns darauf aufmerksam zu machen, an etwas zu arbeiten, das wir im Wachbewusstsein vernachlässigen. Schade und traurig, und bezeichnend zugleich, wie armselig diese…

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Meditationsnotizen – 6.10.22 Matrimandir

Heute war ich nun zum ersten Mal im Matrimandir. Vor 6 Jahren hatte ich mal eine Führung, das ist eine Voraussetzung später allein hinzugehen. Es ist auch sinnvoll eine grobe Orientierung zu haben, was für ein Ort das ist, wie man sich dort verhält, was andere stören würde. Während meiner Montagsmeditationen im Zen-Kreis Bremen wurde ich oft hierhin getragen. Es war ein Ort der Ruhe und Kraft. Manchmal schien es, als wollte dies mir etwas sagen. Nun, es hat mich…

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Meditation

Ich habe mich immer gegen das Wort Meditation gewehrt. Vieles daran war mir suspekt. Ich habe aber zugleich seit jeher meine Formen der Meditation praktiziert, ohne diese so genannt zu haben, oder ohne sie gelernt zu haben. Für mich gehören in den Bereich der Meditation: a.) die Kontemplation, d. h. das Versinken in einen Gedanken und das gezielte Nachspüren von Gedankenimpulsen zu einem Thema, ein Umkreisen, bis das mentale Bild klarer wird und vor dem inneren Auge erscheint. b.) auf…

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Heimat

Ich habe im letzten Jahr an einem Zen-Meditationskreis teilgenommen. Weniger, weil ich mich als Zen-Buddhist verstehe, sondern weil ich die stille Gemeinschaft gesucht habe, um meiner Praxis nachzugehen. Während des Dokusan habe ich mich darauf eingelassen, meinen Fragen aktiv nachzuspüren. Ich habe viel aufgegeben und hinter mir gelassen. Das war überraschend leicht. Der ‚Lehrer‘ machte mich darauf aufmerksam, dass die Heimatlosigkeit, die ich praktisch aktiv einleite, auch ein spiritueller Zustand sei. Das war befreiend. Anstatt sein Selbst an eine Identität…

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