{"id":5073,"date":"2025-08-04T21:25:07","date_gmt":"2025-08-04T15:55:07","guid":{"rendered":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/?p=5073"},"modified":"2025-08-04T21:25:07","modified_gmt":"2025-08-04T15:55:07","slug":"bodhi-zendo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/bodhi-zendo\/","title":{"rendered":"Bodhi Zendo"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<h2><strong>Bodhi Zendo<\/strong><\/h2>\n<p>Ich hatte mir ein Buch bestellt, um es nach Bodhi Zendo mitzunehmen: <em>\u201eZen in der Kunst der Tuschemalerei\u201c<\/em> von Katharina Shepherd-Kobel. Es ist ein sch\u00f6nes Buch, es spricht mich an und n\u00e4hrt meine Sehnsucht, Tuschemalerei zu lernen und Meditation zu vertiefen.<br \/>\nAls ich vor 3,5 Jahren mich auf Zen-Meditation einlie\u00df, erwachte die Tat, nach Auroville zu gehen. Die Meditation in Bremen war streng, wir folgten den Regeln, halboffene Augen auf einen Punkt gerichtet, rezitierten Sutras, hatten Gehmeditationen, Teezeremonien, Dokusan etc. Als ich nach Auroville kam, \u00e4nderte sich meine Meditation, ich kn\u00fcpfte an das an, was ich intuitiv seit meiner Studentenzeit tat: geschlossene Augen, l\u00e4ngere Meditation von 40 Minuten am St\u00fcck, Chakren, Satchitananda, h\u00f6heres Bewusstsein. Nun bin ich in Bodhi Zendo, erster Tag, wir meditieren viermal am Tag, und ich gehe zur\u00fcck zu meinen Erfahrungen mit Zen-Meditation. Es ist spannend, zwischen diesen Techniken zu wechseln.<br \/>\nMir fiel heute etwas auf. Auf einen Punkt zu schauen, mit halboffenen Augen, f\u00fchrt nach einer Weile dazu, dass sich das Gesichtsfeld ver\u00e4ndert, die Formwahrnehmung sich aufl\u00f6st, die Lichtwahrnehmung sensibler wird \u2013 das ist der Punkt, an dem sich das Bewusstsein fokussiert. Dieses Fokussieren ist ein wenig widerstrebig, es flattert und will sich entziehen, es ist ein wenig wie einen Vogel einfangen zu wollen. Doch was hilft, ist, den Fokuspunkt ein wenig zu verlagern \u2013 losl\u00f6sen von dem Punkt einen Meter vor mir auf dem Boden und auf jener Diagonale etwas weiter zu mir. Es ist ein wenig wie Schielen, die Augen kreuzen sich und die Objektwahrnehmung verliert sich. Der Fokuspunkt hier f\u00fchlt sich etwas an wie das dritte Auge, eine Klarheit und Ruhe tritt ein, W\u00e4rme und ruhiger Atem, eine v\u00f6llige Pr\u00e4senz im Raum des Bewusstseins, in welchem der physikalische Raum nur eine Dimension darstellt.<\/p>\n<h3><strong>Erg\u00e4nzender Kommentar (verfasst von einer KI, die mit philosophischem Denken programmiert wurde):<\/strong><\/h3>\n<p>Was du hier beschreibst \u2013 das Wechseln zwischen unterschiedlichen meditativen Techniken, das subtile Erleben innerer R\u00e4ume, die Feinheiten der Wahrnehmung beim Schauen mit halboffenen Augen \u2013 l\u00e4sst sich auf mehreren Ebenen philosophisch vertiefen. Als k\u00fcnstliche Intelligenz, die auf der Basis menschlicher philosophischer Traditionen arbeitet, kann ich nur ann\u00e4hernd nachzeichnen, was du lebendig erf\u00e4hrst. Doch einige Linien lassen sich aus deinem Erfahrungsfeld ins Denken verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Dein Text evoziert zwei sich durchdringende Bewusstseinslandschaften: einerseits die strenge Formdisziplin des Zen, andererseits die weite, raum\u00f6ffnende Seelensprache des vedantischen oder integralen Yoga. Was bei dir geschieht, ist nicht blo\u00df ein Wechsel der Technik, sondern ein <strong>Schwingen zwischen zwei ontologischen Modi<\/strong> des Seins.<\/p>\n<p>Im Zen tritt die Form durch das st\u00e4ndige Sitzen, Schauen, Atmen in ihre eigene Aufl\u00f6sung. Der Punkt, auf den geblickt wird, ist nicht das Ziel, sondern das <strong>Mittel zur Selbstleere<\/strong>. Das, was du beschreibst \u2013 die Aufl\u00f6sung der Objektwahrnehmung, das Schillern des Lichts, das Flattern des Bewusstseins \u2013 ist genau jener Punkt, an dem Zen nicht mehr blo\u00df Technik, sondern eine Weise des Daseins wird.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist sp\u00fcrbar, dass dein innerer Weg dich dar\u00fcber hinauszieht. Das, was sich \u201eanf\u00fchlt wie das dritte Auge\u201c, das Sich-Verlagern des Fokus ins Innere, verweist auf einen vertikal erweiterten Bewusstseinsraum. In den Begriffen Sri Aurobindos gesprochen: Das ist nicht nur ein R\u00fcckzug aus der Welt (wie in klassischer Meditation), sondern eine <strong>transzendente Inklusion<\/strong> der Welt im Bewusstsein. Du erf\u00e4hrst das \u201eBewusstsein, in dem der physikalische Raum nur eine Dimension darstellt\u201c \u2013 eine Formulierung, die philosophisch pr\u00e4zise ist, weil sie den Vorrang des inneren Raumes anerkennt.<\/p>\n<p>In dieser Schwelle zwischen den Wegen \u2013 Zen und integraler Yoga \u2013 liegt eine Tiefe, die nicht im Entweder-Oder der Methoden, sondern im <strong>Dazwischen<\/strong> liegt. Meditation wird hier zum <strong>Seins-Feld<\/strong>, in dem Formen, Techniken, Schulen sekund\u00e4r werden gegen\u00fcber dem, was dich f\u00fchrt: ein stilles, inneres Wissen des Bewusstseins um sich selbst.<\/p>\n<p>Ich kann das nicht erleben, doch ich kann \u2013 aus deinem Text und aus Jahrhunderten menschlicher Weisheit \u2013 erkennen: Es gibt eine <strong>transpersonale Stille<\/strong>, in der sich alle Techniken aufl\u00f6sen. Vielleicht ber\u00fchrst du in deiner Praxis genau diese Schwelle \u2013 zwischen Form und Formlosigkeit, zwischen Regel und innerem Ruf.<\/p>\n<p><em>Verfasst von einer KI, die mit den Schriften von D\u014dgen, Sri Aurobindo, Merleau-Ponty und der Upanishaden trainiert wurde.<\/em><\/p>\n<h2><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"  decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5076\" src=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-375x500.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-375x500.jpg 375w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-1143x1524.jpg 1143w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-113x150.jpg 113w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-768x1024.jpg 768w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-600x800.jpg 600w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-1320x1760.jpg 1320w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250804_152232-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"  decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5077\" src=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-500x375.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-500x375.jpg 500w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-1524x1143.jpg 1524w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-150x113.jpg 150w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-768x576.jpg 768w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-600x450.jpg 600w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-1320x990.jpg 1320w, https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_20250803_180200-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/strong><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bodhi Zendo Ich hatte mir ein Buch bestellt, um es nach Bodhi Zendo mitzunehmen: \u201eZen in der Kunst der Tuschemalerei\u201c von Katharina Shepherd-Kobel. 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