{"id":4901,"date":"2024-07-15T20:09:31","date_gmt":"2024-07-15T14:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/?p=4901"},"modified":"2024-07-21T10:47:05","modified_gmt":"2024-07-21T05:17:05","slug":"verbindung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/verbindung\/","title":{"rendered":"Verbindung"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"western\"><span lang=\"de-DE\">V<\/span><span lang=\"de-DE\">erbindung<\/span><\/h2>\n<p><span lang=\"de-DE\">Die letzten zwei Jahre bin ich recht tief eingetaucht in die Upanishaden, habe etwas Yoga praktiziert und mich mit dem <\/span><span lang=\"de-DE\">System des <\/span><span lang=\"de-DE\">Yoga ein wenig besch\u00e4ftigt. Ich bin eingetaucht in den eigenen K\u00f6rper, die eigenen Sinne, das eigene Bewusstsein. Habe gesehen, dass es eine gro\u00dfe Zahl von Ebenen gibt und dass es keinerlei Grund gibt anzunehmen, dass nicht noch mehr Ebenen existieren. Vor zwei Jahren noch hatte ich das meiste dessen, was ich hier erfahre, schlicht geleugnet. Es ist sch\u00f6n, das zu wissen. Die Welt ist viel gr\u00f6\u00dfer, als ich immer gedacht habe, sie ist viel komplexer, bunter, lebendiger, tiefer. Und das scheint erst der Anfang zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Ein Kerngedanke der Lehren in Indien ist das Loslassen, nicht alles haben wollen und <\/span><span lang=\"de-DE\">zu <\/span><span lang=\"de-DE\">begehren oder ab<\/span><span lang=\"de-DE\">zu<\/span><span lang=\"de-DE\">lehnen. Die Welt einfach zu nehmen, wie sie ist, ist die gro\u00dfe Kunst. Sie einfach zu genie\u00dfen, wie sie ist, auch wenn sie nicht einfach ist, ist Seligkeit. In Meditation versinken und mit der Welt eins sein. Dieses Gef\u00fchl l\u00e4sst sich auch aus der Meditation in den Alltag mitnehmen, denn essen m\u00fcssen wir ja alle.<\/span><\/p>\n<h2>Das Grundger<span lang=\"de-DE\">\u00fc<\/span>st der Tattwas<\/h2>\n<p><span lang=\"de-DE\">Die Erkundung des eigenen K\u00f6rpers, des eigenen Bewusstseins, der eigenen Lebensenergie ist in den 24 Tattwas systematisiert. Das Selbst, sein Verh\u00e4ltnis zu Purusha (Seele), Prakriti (Urnatur), dem Buddhi (Intellekt), das Ahamkara (Ichbewusstsein), Manas (sinngebundenes Denken) verbindet die wesentlichen kognitiven und spirituellen Erfahrungsebenen. Es bleibt aber eine Erfahrung, die auf sich gestellt ist; sie sucht die Einheit mit dem Kosmos, transzendiert sich jenseits seiner selbst, um jedoch in der gleichen Existenz zu bleiben. Dvaita-advaita, die Dualit\u00e4t von Dualit\u00e4t und Nicht-Dualit\u00e4t, also eine komplexe Vorstellung von Immanenz, die getragen ist von reinem Bewusstsein, ihre Grundlage ist Brahman, das, was wir nicht wirklich denken k\u00f6nnen, in der spirituellen Erfahrung jedoch irgendwie zug\u00e4nglich ist, auch wenn keines unserer Organe daf\u00fcr ausgerichtet ist. Nur in der Synthese der Sinne, in der komplexen Erfahrung des reinen (interesselosen) Genie\u00dfens, der Sch\u00e4rfung der Sinne, liegt ein Pfad, der steinig ist.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Das <\/span><span lang=\"de-DE\">Schoene<\/span><span lang=\"de-DE\"> in Indien ist aber, dass es immer weiter geht. Irgendwo angekommen, bildet sich der kleine Verstand ein, etwas begriffen zu haben und in Worte fassen zu k\u00f6nnen. Doch hier, fast wie in einer dialektischen Umkehrung, er\u00f6ffnen sich neue Ebenen.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\">Vor den 24 Tattwas kommen die 12 Tantra Tattwas. <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>5 reine<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (\u015aiva: reines Bewusstsein, absolut; \u015aakti: dynamische Energie, Kraft; Sad\u0101khya: immer gegenw\u00e4rtig, ewig; I\u015bvara: h\u00f6chster Herr, Lenker; \u015auddha Vidy\u0101: reines Wissen, Klarheit) und <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>7 halb-reine<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Tattwas (M\u0101y\u0101: Illusion, kosmischer Schleier; K\u0101la: Zeit, zeitlicher Fluss; Vidy\u0101: begrenztes Wissen, Bewusstsein; R\u0101ga: Anhaftung, Verlangen, Leidenschaft; Niyati: kosmische Ordnung, Schicksal; Kal\u0101: kreative Fertigkeit, Kunst; Purusha: individuelle Seele, Selbst), die die 24 unreinen Tattwas erg\u00e4nzen. Die 24 Tattwas umfassen die <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>4 Antahkarana (innere Instrumente)<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\">: manas (Geist), buddhi (Intellekt), ahamkara (Ego) und chitta (Ged\u00e4chtnis oder Bewusstsein); die <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>5 Sinnesorgane<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (j\u00f1\u0101nendriya): ghr\u0101na (Nase) f\u00fcr Geruch, rasana (Zunge) f\u00fcr Geschmack, caksus (Auge) f\u00fcr Sehen, tv\u0101k (Haut) f\u00fcr Ber\u00fchrung, \u015brotra (Ohr) f\u00fcr H\u00f6ren; die <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>5 Handlungsorgane <\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\">(karmendriya): p\u0101yu (Anus) f\u00fcr Ausscheidung, upasth\u0101 (Geschlechtsorgan) f\u00fcr Fortpflanzung und sexuelles Vergn\u00fcgen, p\u0101da (Bein) f\u00fcr Fortbewegung, p\u0101ni (Hand) f\u00fcr Greifen und Ber\u00fchren, v\u0101k (Mund) f\u00fcr Sprache; die <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>5 subtilen Elemente<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (tanm\u0101tra): gandha (Geruch), rasa (Geschmack), r\u016bpa (Form), spar\u015ba (Ber\u00fchrung), \u015babda (Klang); die <\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"><b>5 groben Elemente<\/b><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #363b40;\"><span style=\"font-family: Roboto;\"><span style=\"font-size: medium;\"> (mah\u0101bhuta): prthvi (Erde), jala (Wasser), tejas (Feuer), v\u0101yu (Luft) und \u0101k\u0101\u015ba (\u00c4ther oder Raum).<\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Das Faszinierende ist, dass die Erkenntnis, dass die Welt, so wie sie sich mir im Alltag pr\u00e4sentiert, nicht existiert (hier sagen alle immer, dass es Raum und Zeit nicht gibt), mit Maya beschrieben wird. Die Welt existiert, wenn \u00fcberhaupt, als Wille und Vorstellung (Schopenhauer). Wenn ich das also erkannt habe und realisiere, dass ich a<\/span><span lang=\"de-DE\">ber a<\/span><span lang=\"de-DE\">nscheinend trotzdem irgendwie existiere, denn schlie\u00dflich denke ich das ja gerade, dann muss es eine andere Art geben, die Welt zu sehen; die Welt muss anders beschaffen sein, als ich denke, es gibt M\u00f6glichkeiten in dieser Welt, die anders sind als die, die ich kenne.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Ich habe mich schon damit abgefunden, dass Zeit, Wissen, Kausalit\u00e4t, meine eigene Existenz grundlegend anders sind, dass ich meinen Sinnen nicht trauen, den Wissenssystemen nicht vertrauen kann. Die Logik der materiellen Welt ist eben auf jene beschr\u00e4nkt, das ist ok. Sie gilt dort weitestgehend. Was aber ist mit dem Begehren? Dem Begehren von Objekten (Essen, sch\u00f6ne Dinge, Vergn\u00fcgen), oder dem Begehren des anderen? Durch Askese kann die Welt dessen, das ich begehre, ganz deutlich reduziert werden. Ich mache da f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse sch\u00f6ne Fortschritte, auch wenn man das kaum <\/span><span lang=\"de-DE\">einen gro\u00dfen Sprung<\/span><span lang=\"de-DE\"> nennen kann, <\/span><span lang=\"de-DE\">schlie\u00dflich <\/span><span lang=\"de-DE\">ich sitze hier an meinem Computer&#8230;<\/span><\/p>\n<h2 class=\"western\">Der oder die andere, das Intersubjektive oder die Einheit mit einem gr\u00f6\u00dferen Bewusstsein<\/h2>\n<p><span lang=\"de-DE\">In der<\/span><span lang=\"de-DE\"> Welt des Tantra <\/span><span lang=\"de-DE\">sind<\/span><span lang=\"de-DE\"> Objekte und Subjekte jenseits des Schleiers von Maya zu sehen und <\/span><span lang=\"de-DE\">es ist m\u00f6glich <\/span><span lang=\"de-DE\">mit ihnen zu interagieren, das ist die gro\u00dfe Kunst. Magisches Denken, okkulte Praktiken, ekstatische Vereinigungen, das Verbinden von Dingen, die noch nicht verbunden sind, das Verschmelzen, Amalgamieren, das Herstellen von Gold aus Quecksilber, <\/span><span lang=\"de-DE\">d<\/span><span lang=\"de-DE\">ie Realit\u00e4t erweitern und ihre Feinstruktur zu beherrschen, das ist das Geheimnis des Tantra. Die gro\u00dfen Meister k\u00f6nnen Unglaubliches, sagt man. Im Kleinen jedoch k\u00f6nnen wir ja auch viel. Zum Beispiel, wenn wir einen anderen Menschen treffen und uns mit ihm oder ihr verbinden. Was passiert da eigentlich? Die \u00e4u\u00dferen Sinne tasten sich gegenseitig ab, eine Vorstellung des anderen entsteht, ein Austausch beginnt, ein Versuch, den anderen zu verstehen, wird unternommen. Und wenn es magisch wird, wenn die Augen funkeln und das Gesicht l\u00e4chelt, wenn wir uns in den Augen des Gegen\u00fcbers verlieren, dann tauchen wir ein in eine andere Realit\u00e4t, in ein Gegen\u00fcber. Ich hatte gelernt, dass wir nicht in den Kopf anderer hineinschauen k\u00f6nnen. Das scheint mir grundlegend falsch zu sein. Ich hatte dieses Unbehagen schon immer. In den Momenten tiefer Freundschaft oder des Verliebtseins k\u00f6nnen wir uns selbst transzendieren, eine Einheit mit dem Gegen\u00fcber bilden, uns vereinen, verschmelzen, eine Symbiose bilden. Es geht jedoch auch hier\u00fcber hinaus. Innerhalb einer Community, gemeinsam mit anderen, wird das eigene Bewusstsein Teil eines gr\u00f6\u00dferen. Das ist wohl die Gefahr von Sekten; wenn man da nicht gut aufpasst, werden schnell Gehirne gewaschen und unsichtbare Milit\u00e4rhelme aufgesetzt. Was ich <\/span><span lang=\"de-DE\">aber positiv <\/span><span lang=\"de-DE\">meine, ist die spirituelle Kraft.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Im Moment erlebe ich das in der Meditation, die sich aus der Gewissheit der Existenz eines anderen speist. Ich wache im Moment morgens um 4 auf und meditiere. Ich habe das vor Jahrzehnten vielleicht 2-3 Mal gemacht. Es sind besondere Momente, in denen das Bewusstsein, das direkt aus dem Schlaf kommt, eintaucht in die Meditation, bevor die Sinne sich mit der Welt auseinandergesetzt haben. Es ist schwer, schwerf\u00e4llig und langsam, aber auch hoch sensibilisiert, jeder Nerv wird erfahrbar, jede kleine Unruhe sp\u00fcrbar und jede Verbindung nach au\u00dfen wahrnehmbar. Ich realisiere, dass ich nicht alleine bin in der Welt; der Kosmos ist da, die Sonne wird bald aufgehen&#8230; aber <\/span><span lang=\"de-DE\">auch <\/span><span lang=\"de-DE\">die Erfahrung des Anderen ist da, die Pr\u00e4senz von Bewusstsein eines anderen Menschen, eine tiefe Verbindung, jenseits von Raum und Zeit. Diese Art der Verbindung scheint mir eine tantrische zu sein. Diese Verbindung wahrzunehmen, auszuleben, zu st\u00e4rken und durch Konzentration zum Scheinen zu bringen, ist das Entz\u00fcnden des inneren Lichts. <\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">F\u00fcr diese Verbindung steht die Einheit von Shiva und Shakti. In der Alltagswelt, mit meinem K\u00f6rper und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, ist diese Verbindung \u00e4u\u00dferst selten. Es mag sein, dass viele sie gar nicht kennen. Es ist eine Verbindung, die zuerst real geschieht: das gemeinsame Kaffeetrinken nachmittags, oder das Sichverlieren in den Augen des anderen, das gemeinsame Erfahren von Lebenswelt und Weltbild, ein gemeinsames Lachen oder eine geteilte Irritation durch hupende Motorr\u00e4der. Aber auch die Gewissheit der Existenz des anderen, das Sp\u00fcren von N\u00e4he trotz r\u00e4umlicher Distanz, das Denken an den anderen und das In-die-eigene-Pr\u00e4senz-Holen. Die Ebenen, die sich verbinden, sind nicht nur die materielle, sondern auch die Lebenswelt, Bewusstseinswelt, spirituelle und kosmische Erfahrung des Selbst als Teil des Gro\u00dfen, in dem es eben auch einen anderen gibt.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Wie steht die Philosophie hier in Indien dazu? Ist das tiefe Mitgef\u00fchl, die Verschmelzung mit der Realisation von Maya vereinbar? Ist die tantrische Einheit eine spirituelle Einheit? Mir stellen sich diese Fragen, w\u00e4hrend ich seit Wochen <a href=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/dhrupad\/\">Ragas<\/a> h\u00f6re und mir und dem anderen nachsp\u00fcre. Ragas, ich schlie\u00dfe den Kreis ein wenig, sind die Urform indischer Musik und leiten sich aus dem System der Yogas ab. Sie sind spirituelle Erfahrung, Improvisation auf h\u00f6chster Meisterschaft; sie bringen zum Ausdruck, wie sich Klang, d. h. Vibration, durch Konzentration und sinnliche Erfahrung im Bewusstsein formt und durch den K\u00f6rper als Instrument jene kosmische Einheit erzeugt. Die musikalische Erfahrung, die Reflexion und Meditation, die Kopr\u00e4senz des anderen, das Verschmelzen und das Schaffen einer gemeinsamen Realit\u00e4t, die einen neuen Zukunftshorizont schafft, sind zutiefst tantrische Erfahrungen. Man muss kein Gro\u00dfmeister sein, um das zu erfahren. Ein wenig Sensibilit\u00e4t gen\u00fcgt wohl.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verbindung Die letzten zwei Jahre bin ich recht tief eingetaucht in die Upanishaden, habe etwas Yoga praktiziert und mich mit dem System des Yoga ein wenig besch\u00e4ftigt. Ich bin eingetaucht in den eigenen K\u00f6rper, die eigenen Sinne, das eigene Bewusstsein. 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