{"id":4006,"date":"2023-05-09T14:46:27","date_gmt":"2023-05-09T09:16:27","guid":{"rendered":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/?p=4006"},"modified":"2023-09-10T14:58:57","modified_gmt":"2023-09-10T09:28:57","slug":"na%e1%b9%adyasastra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/na%e1%b9%adyasastra\/","title":{"rendered":"N\u0101\u1e6dya\u015b\u0101stra \u2013 der 5. Veda oder \u00fcber die Wahrheit in der Kunst"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: HelveticaNeue, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Mimesis \u2013 Rasa \u2013 Repr\u00e4sentation \u2013 Ausdruck \u2013 Denken<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2 lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: HelveticaNeue, serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Klassische Antike<\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ich versuche seit Jahrzehnten, die Stolperfallen de<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">r<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> westlichen Kunsttheorie wahrzunehmen und zu vermeiden. Ich habe mich dann viele Jahre in den Gefilden der Medientheorie rumgetrieben und dort \u00fcber alle m\u00f6glichen Formen der Repr\u00e4sentation nachgedacht, \u00fcber den Charakter von Information und M\u00f6glichkeiten der Interaktion. Es hat lange gedauert, bis ich mich dem Erhabenen gen\u00e4hert habe, bis ich schlie\u00dflich in Indien angekommen bin.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der klassischen Antike gibt es zwei wichtige Begriffe, die sich auf Kunst beziehen lassen: Mimesis und Aisthesis. Mimesis ist das Prinzip der Nachahmung. Platon sagte, dass wenn wir etwas nachahmen, das ohnehin schon eine L\u00fcge ist, denn die <a href=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/platons-hoehle\/\">Schatten an der Wand der H\u00f6hle<\/a> sind blo\u00df Schein, so ist also die Nachahmung blo\u00df eine L\u00fcge der L\u00fcge, und damit gef\u00e4hrlich. Aristoteles war da \u201amoderner\u2018, f\u00fcr ihn ist Mimesis das Durchleben von Dramen, in dem Mitfiebern und dem Erleben der Aufl\u00f6sung von Konflikten ist eine Katharsis m\u00f6glich, wir k\u00f6nnen so lernen, sogar heilen und wachsen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der zweite Begriff, die Aisthesis, besch\u00e4ftigt sich etwas tiefer mit der Wahrnehmung selbst. Wie nehmen unsere Sinne wahr? Was gef\u00e4llt unseren Sinnen? Welche Gef\u00fchle werden durch sie hervorgerufen? Wann ist etwas erhaben? Es geht hier um die Struktur unsere Wahrnehmung, es ist also theoretischer.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Beide Konzepte, Mimesis und Aisthesis, f\u00fchren meist zu Theorien der Repr\u00e4sentation: was ist wie dargestellt und wie nehmen wir das auf? Es basiert zumeist auf einer Subjekt-Objektrelation, in der das Subjekt versucht Welt zu verstehen, als ein Gegen\u00fcber, etwas, das au\u00dferhalb meines Selbst ist und \u00fcber Wahrnehmung und Mimesis verstanden werden kann. Hilfreich in diesem Prozess ist die Sprache als Medium, aber auch andere Formen von k\u00fcnstlerischen Medien. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mein Grundproblem war also das der Repr\u00e4sentation, d. h. die Repr\u00e4sentation von Welt f\u00fcr das Subjekt, ausgedr\u00fcckt durch ein (anderes) Subjekt. Seit der Renaissance r\u00fcckte dann das Subjekt mehr in der Forderung, der Ausdruck des Selbst, also Kunst als Selbstausdruck, bestimmte den modernen Kunstbegriff. Kunst zeugte von der Darstellung eines k\u00fcnstlerischen &#8218;Genies&#8216;, das seine individuelle Sichtweise prononciert. Es ist eine etwas komplexere Form von Repr\u00e4sentation, aber im Wesentlichen ist die Frage des Kunstbetrachters, die gleiche geblieben: Was stellt das Werk dar? <\/span><\/span><\/span><u><\/u><\/p>\n<h2 lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: HelveticaNeue, serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Der 5. Veda<\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 40px;\"><span lang=\"de-DE\">14-15. He then thought: \u201cI shall make a fifth Veda on the N\u0101\u1e6dya with the Semi-historical Tales (<\/span><span lang=\"de-DE\"><i>itih\u0101sa<\/i><\/span><span lang=\"de-DE\">), which will conduce to duty (<\/span><span lang=\"de-DE\"><i>dharma<\/i><\/span><span lang=\"de-DE\">), wealth (<\/span><span lang=\"de-DE\"><i>artha<\/i><\/span><span lang=\"de-DE\">) as well as fame, will contain good counsel and collection [of traditional maxims], will give guidance to people of the future as well, in all their actions, will be enriched by the teaching of all authoritative works (<\/span><span lang=\"de-DE\"><i>\u015b\u0101stra<\/i><\/span><span lang=\"de-DE\">) and will give a review of all arts and crafts.\u201d <\/span><a href=\"https:\/\/www.wisdomlib.org\/hinduism\/book\/the-natyashastra\/d\/doc202329.html#note-e-79660\"><span lang=\"de-DE\"><u>https:\/\/www.wisdomlib.org\/hinduism\/book\/the-natyashastra\/d\/doc202329.html#note-e-79660<\/u><\/span><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der Zeitspanne einiger Jahrhunderte vor und nach der gemeinsamen Zeitrechnung entstanden zentrale Texte der Indischen Kultur, der \u0101gama (das Buch dass die Regel der Tempel in Tamil Nadu beschreibt), V\u0101stu \u015b\u0101stra (Prinzipien der Architektur), das K\u0101ma-s\u016btra (das die Kunst eines guten Lebens beschreibt), Chitras\u016btra (Theorie der Gem\u00e4lde und Skulpturn) und der N\u0101\u1e6dya \u015b\u0101stra (B\u00fchnenkunst), Viswakarma vastus\u00e4stram (Stadtplanung), das die Grundlage der Kunst als eine Theorie von Rasa beschreibt und viele andere&#8230;. Eine genaue Datierung aller Texte ist bis heute nicht gelungen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sich in diesem Geflecht zurechtzufinden ist noch komplizierter als sich in der klassischen Antike zu orientieren. Ich meine damit blo\u00df die groben Z\u00fcge, nicht die Fachdiskussionen. All diese Texte beziehen sich auf die Tradition der Vedas, und damit auf die Lehre des Hinduismus, dass die Texte der Vedas g\u00f6ttlich sind. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Kerngedanke ist, dass Brahma, der Sch\u00f6pfer des Universums dieses erschaffen hat, ums sich selbst zu erfahren. Das Selbst in Form von Atman und als bewusstes Selbst in Form von Purusha ist Teil von Brahma, alles ist Brahma, Brahma ist alles. Die Bewusstwerdung von Brahma im Menschen durch Purusha erm\u00f6glicht eine Verbindung unseres Selbst mit Brahma. Diese Verbindung ist unter anderem in der Meditation m\u00f6glich. Hier kann Bewusstsein sich selbst erfahren und die Wahrheit Brahma\u2019s empfangen. Dies gelang den Rishis, die die empfangene Wahrheit in den Vedas weitergegeben haben. Dass dieses Wissen g\u00f6ttlich ist, wird sp\u00e4ter vom Buddhismus zur\u00fcckgewiesen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Zentral ist in diesem Wissenssystem ist, dass alles Bewusstsein Vibration ist, was auch der modernen Wissenschaft nicht widerspricht. Die <a href=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/vibration\/\">Vibration<\/a> ist Resonanz, Gleichkl\u00e4nge, <a href=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/intermiscence-kena-upanischade\/\">Vermischungen<\/a>, in seiner reinsten Form ist diese Vibration die Silbe OM. Auf diese Erfahrung bezieht sich alles.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Nat\u00fcrlich gibt es auch hier die Diskussionen \u00fcber Dualismus (Dvaita) und Monismus (Advaita). Advaita ist aber die klassische Lehre. F\u00fcr mich macht es am meisten Sinn, Advaita dem Konzept der <a href=\"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/immanence\/\">Immanenz<\/a> gleichzusetzen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wenn ich also versuche in die Welt der Kunsttheorie aus der Zeit der Vedas einzutauchen, dann sind f\u00fcr mich die Begriffe Advaita (Monismus\/Immanenz) und Vibration (Bewusstsein) zentral. Rasa (Geschmack, Essenz, Stimmung) ist eine Vibration, die diesem Denkgeb\u00e4ude entspringt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Wie alles in den alten Schriften der Welt der Vedas, ist das Ganze hyperkomplex. Die \u00c4sthetik ist generell stark kodifiziert, alles hat eine Bedeutung, jede Bewegung (32 A\u1e45gah\u0101ras), jede Handstellung (24 Mudras), jede K\u00f6rperhaltung (108 Kara\u1e47as), Farbe, Proportion, Relation etc\u2026. Das alles hat genau definierte Bedeutungen. Es ist die Sprache der G\u00f6tter, die Gesetze sind g\u00f6ttlich, es gibt da wenig Spielraum f\u00fcr Interpretation. Das, was im Kunstwerk sichtbar ist, ist eine Umsetzung dieser Prinzipien. Nur wenn diese in h\u00f6chstem Streben nach Perfektion ausgef\u00fchrt werden, mit Hingabe und Demut, nur dann haben sie Rasa &#8211; Essenz, Geschmack, Stimmung. Denn die G\u00f6tter wollten ein Objekt der Ablenkung, das f\u00fcr alle h\u00f6r- und sichtbar w\u00e4re, und sie baten Brahm\u0101 darum, ein Veda zu schaffen, das allen Farbgruppen geh\u00f6ren w\u00fcrde. Brahm\u0101 schuf N\u0101\u1e6dyaveda, indem er Elemente aus den vier existierenden Vedas kombinierte. Nach seiner Sch\u00f6pfung forderte Brahm\u0101 Indra auf, das N\u0101\u1e6dyaveda von den G\u00f6ttern auff\u00fchren zu lassen, aber Indra sagte, dass nur Weise, die das Geheimnis der Vedas kannten und ihre Gel\u00fcbde erf\u00fcllt hatten, f\u00e4hig seien, es zu pflegen und zu praktizieren.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"font-family: Times-Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\">Es geht in der \u201atraditionellen\u2019 indischen Kunst also nicht darum, die Welt darzustellen. Es geht auch nicht darum, dass ein K\u00fcnstler sich ausdr\u00fcckt. Es geht \u2013 in der reinen Lehre \u2013 allein um die Verwirklichung des g\u00f6ttlichen Prinzips. Die Beschreibungen dieses Prinzips sind f\u00fcr westliche Sinne absurd pr\u00e4zise. Glaubt man, dass dies g\u00f6ttliche Prinzipien sind, so endet Diskussion hier dar\u00fcber, warum es genau diese Komplexit\u00e4t hat. Andernfalls stellt sich die Frage, warum vor 2000 bis 4000 Jahren alles so akribisch festgehalten wurde und warum sich diese Tradition nahezu ungebrochen bis heute gehalten hat.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2 lang=\"de-DE\">Die Quelle der Kunst<\/h2>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: left;\">Auf der Oberfl\u00e4che betrachtete sind die unz\u00e4hligen Ausdrucksweisen der Kunst heute, d. h. in ihren Medien, Techniken, Kulturkreisen, Ausdrucksformen, Diskursen verwirrend bunt. Kunst ist Kunst, weil sie uns dazu bewegt, die Welt anders wahrzunehmen. Das ist vielleicht der kleinste gemeinsame Nenner. Dann h\u00f6rt es aber schon auf, denn die Weltbilder, die mit verschiedenen Kunstformen assoziiert werden, sind maximal unterschiedlich.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: left;\">Die Frage ist also, was ist es, das uns bewegt? In der Mimesis ist es eine Simulation, die entweder reine L\u00fcge ist, oder zu einem produktiven Simulationsraum werden kann. Als Teil eines philosophischen Diskurses kann Kunst uns dazu bringen, neues zu entdecken, und etwas \u00fcber unsere eigene Natur zu lernen. Als Rasa beansprucht Kunst g\u00f6ttliche Wahrheiten auszudr\u00fccken und uns so dabei zu helfen, uns weiterzuentwickeln. Sie ist kein Zeugnis eines Jenseits und keine Heilsgeschichte, sondern Manifestation dessen, was uns zum Menschen macht, das hei\u00dft, sie ist Manifestation von Bewusstsein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"text-align: left;\">In einem profanen, aber reichhaltigen Sinn bedeutet das, dass der menschliche Geist sein Bewusstsein erweitern kann, es kultivieren, trainieren, sch\u00e4rfen kann. Diese Entwicklung des Bewusstseins, im Individuum, in einer Kultur, in einer Epoche manifestiert sich. Es ist ja schon ein bisschen absurd, dass all die Materialisten und Kapitalisten in die Oper rennen, um dort den Feingeist zu zelebrieren, den sie im gesch\u00e4ftlichen Alltag so sehr verneinen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In einem spirituellen Sinn w\u00e4re zu denken, dass es unwahrscheinlich ist, dass mein Bewusstseinsstand der H\u00f6hepunkt der kosmischen Entwicklung darstellt. Es w\u00e4re also denkbar, dass Bewusstsein gr\u00f6\u00dfer ist, als das, was wir allgemein mit unserem Gehirn auf einer neuronalen Ebene assoziieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Text geht es um die Kunsttheorie in der klassischen Antike, insbesondere um die Begriffe Mimesis und Aisthesis und deren Bedeutung f\u00fcr die Repr\u00e4sentation von Kunstwerken. Es werden auch die Beziehungen zwischen Subjekt, Objekt und Sprache diskutiert.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3941,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[2,3,373],"tags":[28,35,418,10,13,40],"class_list":["post-4006","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewusstsein","category-kultur","category-kunst","tag-denken","tag-ich","tag-rasa","tag-repraesentation","tag-theorie","tag-zeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4006"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4006\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4520,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4006\/revisions\/4520"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4006"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4006"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}