{"id":3701,"date":"2023-04-16T22:35:03","date_gmt":"2023-04-16T17:05:03","guid":{"rendered":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/?p=3701"},"modified":"2024-07-17T22:17:39","modified_gmt":"2024-07-17T16:47:39","slug":"was-darf-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/readingdeleuzeinindia.org\/de\/was-darf-kunst\/","title":{"rendered":"Was darf Kunst?"},"content":{"rendered":"<p>Hier in Auroville wurde neulich ein Theaterst\u00fcck von den Hausherren des Bharat Nivas vom Program genommen. Die Begr\u00fcndung war, dass einige in der Community Ansto\u00df daran genommen h\u00e4tten, noch bevor es aufgef\u00fchrt wurde. Das wirft Fragen auf. Was darf Kunst, wann ist ein Verbot gerechtfertigt? Daran gekoppelt ist nat\u00fcrlich die Frage, was ist die Aufgabe der Kunst, was soll Kunst also tun? Die Frage l\u00e4dt ein dar\u00fcber nachzudenken, was die Rolle der Kunst ganz allgemein ist, hier in Indien und im Westen. Und weil diese sehr grunds\u00e4tzliche Frage sich nicht nur \u00fcber den indoeurop\u00e4ischen Raum erstreckt, sondern ein ganzes Feld unterschiedlichster Kulturen abdeckt, m\u00f6chte ich ihr auch noch eine zeitliche Dimension geben.<\/p>\n<p>Fangen wir vorn an, z. B. bei den Griechen der Klassik. Hier gibt es einerseits die Frage nach dem Sch\u00f6nen (Form, Funktion, und\/oder Proportion) anderseits aber auch die Frage nach der Rolle der Kunst innerhalb der Philosophie (techne, mimisis, aisthesis). Im Kern geht es bei dieser Begriffskonstellation um das Verh\u00e4ltnis des Subjekts zur Au\u00dfenwelt als Objekt. Wie nehmen Menschen Welt wahr, wie und warum imitieren wir Welt z. B. im Theater, oder in Skulpturen? Welche Technik, welches Handwerkszeug setzten wir dabei ein, die Welt zu formen, ihr eine Funktion zu geben, oder sch\u00f6ne, d. h. mathematische Proportionen herauszuarbeiten? Es geht also um die Beziehung von Mensch zu seiner Umwelt in einem gestaltenden Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Kunst wird erschaffen, hervorgebracht, ist Ausdruck eines Subjekts, das die Objektwelt gestalterisch formt. In der Kunst des Abendlandes sehen wir den K\u00fcnstler und seine Vision. Das hat sich trotz all der rasanten Entwicklungen der europ\u00e4ischen Kunstgeschichte bis heute nicht grundlegend ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Ganz anders in der \u201aindischen\u2018 Kunst. Klassische indische Kunst dr\u00fcckt Gef\u00fchle aus, die allgemeing\u00fcltig sind. Gef\u00fchle der Spiritualit\u00e4t, menschliche Emotionen, Kr\u00e4fte, die in der Welt wirken. Der K\u00fcnstler ist dem Kunstwerk nachrangig, eigentlich unwichtig, denn nur das, was in dem Kunstwerk ausgedr\u00fcckt ist, z\u00e4hlt, denn es ist ein Abbild von Kr\u00e4ften, die im Kosmos wirken. Der K\u00fcnstler hat sie blo\u00df sichtbar gemacht. Und hier r\u00fchrt das Missverst\u00e4ndnis her, dass die Kunst Indiens in weiten Teilen der Kunst des europ\u00e4ischen Mittelalters gleicht, da es dort auch keinen K\u00fcnstler gab, wie ihn die Antike oder die Renaissance kannte. Was ist der Unterschied?<\/p>\n<h2 class=\"western\">Textualit\u00e4t und Interpretation<\/h2>\n<p>Es gibt einen wichtigen Unterschied. Das westliche Auge, oder Ohr, der westliche Geist, sucht im Kunstwerk das, was interpretiert werden kann. Dies kann eine intrinsische Eigenschaft sein wie z. B. wie Sch\u00f6nheit, oder eine technische Meisterschaft, eine ikonographische Referenz, das Genie des K\u00fcnstlers, ein Objekt, das Teil eines Diskurses ist, ein Gegenstand der Reflexion, oder ganz \u201aeinfach\u2018 ein Abbild, eine Darstellung oder eine Repr\u00e4sentation. Die Liste lie\u00dfe sich lange weiterf\u00fchren. Im wesentlich geht es aber immer um eine Interpretation. Wenn ein Kunstwerk Gegenstand einer differenzierten Interpretation ist, dann gilt es als ein gelungenes, gro\u00dfes Kunstwerk. Ist es ein Objekt, das Gefallen ausl\u00f6st, so steht es unter dem Verdacht \u201ablo\u00df\u2018 Design zu sein, Kunsthandwerk, oder Kitsch.<\/p>\n<p>Auf diese Art hat der Westen eine Kulturlandschaft hervorgebracht, die auf Interpretation beruht. Und Interpretation ist letztlich eine kritische Analyse im Medium der Sprache, d. h. sie ist textuell. Die Begegnung mit Kunst ist eine des Nachdenkens \u00fcber Kunst. Die Kontemplation, die auch in den westlichen Diskursen der Kunsttheorie immer wieder thematisiert wird, ist eine Vorstufe dieses Nachdenkens. Kontemplation wird im Nachgang reflektiert und ausgedr\u00fcckt und damit ihrer Kraft beraubt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Das Sublime<\/h2>\n<p>Die \u00e4sthetische Erfahrung, die sich diesen diskursiven Tendenzen entzieht, geht in den Bereich des Erhabenen, des Sublimen, einen Bereich der s\u00e4kularen Transzendenz, d. h. an die Grenze der Sprache. Denn auch die Grenze des Textuellen ist Teil des Diskurses, nur eben als Abgrenzung und Verweis auf das Unsagbare. Bei diesem Verweis bel\u00e4sst es die westliche Kunsttheorie jedoch zumeist. Ein weiteres Sprechen \u00fcber das, was nicht sagbar ist, w\u00e4re paradox. Und so geht der Betrachter im Westen in die Kunsttempel, die Museum und Galerien, die Kirchen und arch\u00e4ologischen St\u00e4tten, die urbanen Orte oder die Natur, um zu interpretieren, was sich dort pr\u00e4sentiert, oder aber vor dem Unsagbaren zu verstummen.<\/p>\n<p>In den Traditionen, die auf monotheistischen Religionen basieren, kommt der Kunst daher die Rolle des Erz\u00e4hlens zu, d. h. die Geschichte der Religion wird erz\u00e4hlt. Die spirituelle Kraft der Kunst unterliegt einem zunehmenden Prozess der Abstraktion. Kunst wird zunehmend s\u00e4kular, materialistisch, kapitalistisch, Religion hingegen zunehmend plakativ transzendent. Religion verweist auf ein Jenseits wo das pers\u00f6nliche Leben eine Fortf\u00fchrung findet. Dieses Jenseits ist hier nat\u00fcrlich nicht erfahrbar, nicht aussprechbar, wird zugleich aber als ein Abbild unserer Realit\u00e4t gedacht, wenn auch idealisiert.<\/p>\n<p>Es gibt daher verschiedene Formen der Repr\u00e4sentationen von Realit\u00e4t. Und so ist die Kunst ihrer Kraft des Wunders beraubt. Sie wird zur &#8218;Erz\u00e4hlkultur&#8216;, einer Kultur der Repr\u00e4sentation und Gegenstand verschiedener Kulturtechniken, sie wird Teil des Logos. Doch gibt es ein klares Verlangen, sich dem Unsagbaren, dem Erhabenen zu n\u00e4hern. Denn dieses Unsagbare entzieht sich nicht der Erfahrung, es ist nur nicht durch den rationalen Geist erfassbar. Das Problem liegt darin, dass der rationale Geist der Logik einer Systematisierung der Welt durch den Logos folgt. Im Westen herrscht die Idee vor, dass der Logos die Welt erkl\u00e4ren kann, und dass andere Zugangsweisen zur Welt diesem Logos unterlegen sind, und durch ihn erst systematisiert werden m\u00fcssen: das gilt z. B. f\u00fcr die Intuition, das Gef\u00fchl, das Bewusstsein, die Erfahrung des selbst, und die Erfahrung dessen, was das Selbst \u00fcbersteigt. Diese Ph\u00e4nomene werden in der westlichen Kultur als unaufgekl\u00e4rt verstanden. Und so entsteht ein Verlangen nach dem Erhabenen, das aber als unaufgekl\u00e4rt verteufelt wird. Kultur unterdr\u00fcckt. Bei Freud ist Kultur sublimierte Sexualit\u00e4t. Da ist in der Beschreibung f\u00fcr den Westen etwas dran.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Brahman<\/h2>\n<p>In der indischen Kunst scheint es geradezu anders herum zu sein. Die indische Kunst bringt etwas hervor, das sich der Sprach entzieht. Die Tradition spricht von Rasa<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a>, einer Vibration in der Wahrnehmung, die oft mit Geschmack \u00fcbersetzt wird, aber nicht im Sinne eines guten Kunstgeschmacks, sondern im Sinne einer Qualit\u00e4t, die durch ein Kunstwerk evoziert wird. Diese Vibration im Kunstwerk erzeugt eine Vibration im Betrachter und verbindet das innere Selbst des Betrachters mit der Qualit\u00e4t, die im Kunstwerk evoziert wird, welche wiederum Zeugnis einer Kraft ist, die hinter der oberfl\u00e4chlichen Realit\u00e4t steht.<\/p>\n<p>In der Indischen Philosophie herrscht der Grundgedanke vor, dass Brahman, das h\u00f6chste Sein, das alles umfasst, sich selbst erfahren will. Nur aus diesem Grund tritt Brahman aus der vollkommenen Existenz heraus und entfaltet sich in der physikalischen Welt. Der Zyklus der Welt, die Weltenseele, das einzelne Bewusstsein, die universellen Kr\u00e4fte, all das ist Brahman, der sich selbst erf\u00e4hrt. Brahman ist daher f\u00fcr uns nicht denkbar, wir sind Teil von Brahman, Brahman ist in uns, alles ist Brahman. Kunst kommt hier die Rolle zu, einige dieser Kr\u00e4fte darzustellen. Kunst l\u00e4sst den Betrachter wundern. Eine Qualit\u00e4t, die im Kunstwerk zum Ausdruck kommt, wird als Rasa erfasst. Sie kann nicht direkt in Sprache ausgedr\u00fcckt werden. Die Statue eines Gottes ist Ausdruck einer Eigenschaft, einer Kraft im Kosmos, die erfahrbar (schmeckbar, f\u00fchlbar) geworden ist. Die Tatsache, dass der Betrachter und der K\u00fcnstler mittels des Kunstwerks eine Rasa evozieren, bedeutet, dass diese Wahrnehmung, das Bewusstseins, die Erfahrung, die Vibration des Bewusstseins <em>da<\/em> <em>ist<\/em>.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Dasein<\/h2>\n<p>Was meint Dasein hier? Dasein sollte hier nicht in einem dualistischen Sinn verstanden werden, so als ob eine Eigenschaft in einem Kunstwerk von einem Betrachter wahrgenommen wird, und diese Eigenschaft eben im Kunstwerk da sei. Sondern Dasein hei\u00dft hier vielmehr, dass eine Kraft des Kosmos, ein Teil von Brahman sich entfaltet und sichtbar geworden ist. Sichtbar nicht in dem Sinne, dass ein Betrachter etwas in einem Kunstwerk sieht, sondern, dass eine Kraft sich in einem Kunstwerk zeigt und im Betrachter eine Rasa evoziert, die ihn an der Kraft teilhaben l\u00e4sst. Daher sind die G\u00f6tterstatuen in Indien belebt. Die G\u00f6tter sind in ihnen. Wenn die Kr\u00e4fte durch Anbetung &#8211; Puja \u2013 bes\u00e4nftigt werden, dann sind sie da. Die Hingabe an das universale Prinzip ist Bhakti, es definiert auch eine Haltung in der Beziehung zwischen rituellem Objekt und den Gl\u00e4ubigen. Der Betrachter interpretiert nicht oder urteilt nicht \u00fcber ein externes Objekt, sondern die Seele gibt sich den G\u00f6ttern hin. Diese Hingabe wird durch ein Medium, ein Kunstwerk, erleichtert.<\/p>\n<p>In Indien ist Kunst immer noch Teil des kosmischen Zyklus, Teil von Brahman, sie ist belebt, so wie der ganze Kosmos belebt ist. Tempel, Statuen, Gedichte, Tanz, Musik sind Teil des Kosmos, Teil der kosmischen Kr\u00e4fte, sie sind Teil von Brahman, und sie erm\u00f6glichen es dem Betrachter Aspekte von Brahman klarer, deutlicher, lebendiger zu sehen. Kunst hei\u00dft sich wundern zu k\u00f6nnen, zu schmecken, was sonst schwer zu finden ist \u2013 Rasa<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a>. In der Indischen Kunst ist Brahman pr\u00e4sent. Das Dasein der Kunst ist die Pr\u00e4senz von kosmischen Kr\u00e4ften, G\u00f6ttern wie man hier sagt.<\/p>\n<h2 class=\"western\">Zur\u00fcck zur Eingangsfrage: Was darf Kunst?<\/h2>\n<p>Ich frage mich nun, was diese \u00dcberlegungen f\u00fcr die Ausdrucksfreiheit der Kunst bedeuten? In der westlichen Tradition ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass die Diskursivit\u00e4t der Kunst eine Streitkultur nicht nur zul\u00e4sst, sondern hervorbringt und kultiviert. Kritik, Meinungsverschiedenheit, Satire, Zensur, sind Teil des Kulturbetriebs, und das Erkunden der Grenzen geh\u00f6rt zur Praxis. Welche Rolle kommt aber z. B. der Satire in der Indischen Kunst zu? Welcher Aspekt von Brahman wird hier realisiert? Kann nicht alles gezeigt werden? Auch die G\u00f6tter lachen doch und weinen, sind zornig oder heroisch.<\/p>\n<p>Mir kommt hier eine Frage: Im Westen ist Kunst oft Teil von politischer Kultur. Politik wird auf die B\u00fchne gebracht und Kunst interveniert in der Gesellschaft und der Politik. Im 20. Jahrhundert war die Forderung an die Kunst, ihre Verantwortung in der Gesellschaft st\u00e4rker wahrzunehmen und an politischen Diskursen teilzunehmen. Gilt das aber auch f\u00fcr Kunst in dem von Kolonialismus gebeutelten Subkontinent Indien? Indien mit seinen vielen Sprachen, Kulturen, Religionen ist ein so buntes, tolerantes Land, das sich aus einer wie auch immer gearteten Verbindung zur Spiritualit\u00e4t speist. Die weltweit gr\u00f6\u00dfte Demokratie gew\u00e4hrt bis dato weitestgehend Meinungsfreiheit. Doch wenn ich mit Kulturvertretern hier spreche, so verweisen viele auf die Tradition, auf die Rolle der Kunst spirituelles Wachstum zu f\u00f6rdern. Ich h\u00f6re hier auf dem Land selten, dass Kunst einen politischen Auftrag hat.<\/p>\n<p>Zugleich waren aber z. B. auf der Kochi Biennale viele kritische Stimmen zu h\u00f6ren. Ein gro\u00dfer Teil der Kunst dort bezog sehr deutlich politische Stellung zu aktuellen Themen wie Klimakrise, Gleichberechtigung, Verfolgung von Minderheiten, Ausbeutung und Korruption. Mir war die k\u00fcnstlerische Sprache dieser Positionen sehr vertraut, sie lehnte sich an Ausdrucksformen des Westens an.<\/p>\n<p>In Indien prallen diese zwei Welten aufeinander. Der Siegeszug des Kapitalismus und seiner s\u00e4kularen, d. h. materialistischen Struktur macht auch vor Indien nicht halt. Ob die Instrumente dieser Kulturindustrie helfen die Opfer eben jener Kulturindustrie zu retten, bleibt abzuwarten. Traditionalisten versuchen sich durch eine Zur\u00fcckweisung der Moderne vor diesen kolonialen Strukturen zu sch\u00fctzen. Das wird im Westen als r\u00fcckst\u00e4ndig und konservativ wahrgenommen.<\/p>\n<p>Der Kulturkampf ist auch hier in Auroville voll im Gang. Wenn zur Zeit, im Jahr 2023, von einer neuen Globalen Ordnung die Rede ist, so geht auch um diesen Kulturkampf.<\/p>\n<p>___<\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Rasa kommt aus den dramatischen K\u00fcnsten, Dichtung, Tanz und Theater. Ich m\u00f6chte Rasa aber hier etwas weiter verstehen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote2\">\n<p><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> In der Dichtung, der Grundlage von Theater und Tanz sind die Rasa wohl definiert: Die vier prim\u00e4ren Rasas sind: Liebe\/Erotik (\u015a\u1e5bng\u0101ram), Heldentum (V\u012bram), Wut (Raudram) und Ekel (B\u012bbhatsam). Aus ihnen abgeleitet sind: Humor (H\u0101syam) von der Liebe (\u015a\u1e5bng\u0101ram), Mitgef\u00fchl und Pathos (K\u0101ru\u1e47yam) von der Wut (Raudram), Wunder und Magie (Adbhutam) vom Heldentum (V\u012bram) und Furcht (Bhay\u0101nakam) von Ekel (B\u012bbhatsam). \u00dcber Jahrtausende hat sich ein sehr differenzties System entwickelt wie verschiedene Aspekt der menschlichen Psyche dargestellt werden k\u00f6nnen und welchen G\u00f6ttern sie korrelieren.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier in Auroville wurde neulich ein Theaterst\u00fcck von den Hausherren des Bharat Nivas vom Program genommen. Die Begr\u00fcndung war, dass einige in der Community Ansto\u00df daran genommen h\u00e4tten, noch bevor es aufgef\u00fchrt wurde. Das wirft Fragen auf. Was darf Kunst, wann ist ein Verbot gerechtfertigt? 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